Tagessegen 

mit Pfarrer Heinz-Jürgen Förg.

 

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wo man den Segen für den heutigen Tag findet.

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für die Zeit vom 10.11.2019 bis 16.11.2019

 

Am 10. November 2019, dem 32. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C, geht es in der Lesung aus dem Lukasevangelium Kap. 20, 27 – 38 um die Frage des Lebens nach dem Tode oder eben darum, ob die Toten auferstehen.

 

„In jener Zeit“, so beginnt die Lesung des Evangeliums, „kamen einige von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn.“

Jesus antwortet ihnen auf die fiktive Frage, wessen Frau eine Frau, die im Leben mit 7 Männern verheiratet war, bei der Auferstehung sein werde:

 

„Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.

Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.

Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.“

 

Und dann verweist Jesus auf die biblische Geschichte, wo Gott Mose im brennenden Dornbusch begegnet und sich als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs vorstellt.

Jesus schlussfolgert daraus:

 

„Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.“

 

 

Hören wir nun im folgenden Video von Kirche-und-Leben die für diesen Sonntag vorgesehene Evangeliums-Lesung vollständig:

 

Kurzer Gebetsvorschlag zum Evangelium vom

32. Sonntag im Jahreskreis (C)

aus dem Buch

“Rosenkranz und Jesusgebet – Anleitung zum inneren Beten“

von Heinz Schürmann:

 

 

Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner.

Wir sollen Söhne Gottes werden,

erbarme dich meiner.

 

 

 

Aus der Reihe „Mein Sonntagsevangelium“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

 

 

Die Botschaft Jesu Christi kann nicht durch Belehrung vermittelt werden, sondern nur durch gelebten Glauben.

 

Gedanken von Matthäus Karrer zum Sonntagsevangelium aus Lukas 20,27-39:

 

„Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.

Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.“

Und was sagten einst die Kirchenväter zum Sonntagsevangelium?

Wer's wissen will, kann auf das folgende Bild klicken.

Zum Schluss für diese Woche:

Joachim Ringelnatz machte sich in einem Gedicht folgende Gedanken:

 

„Dort ruhen sie unter Hügeln.

Unsere Augen sehen sie nimmer erwachen.

Auf der Mauer hockt mit gebrochenen Flügeln das Lachen.

Fern in den Wolken verhallt die Klage.

Bittere Tränen trocknet der Wind,

und aus den Kränzen stiehlt sich die bittere Frage:

Wohin sind sie gegangen?“

 

Das Evangelium vom Sonntag gibt uns die Antwort, dass für Gott auch die Toten lebendig sind. Doch wohin gehen die Toten, wenn sie – wie es bei Ringelnatz hieß – „unter den Hügeln ruhen.“? Im folgenden Clip aus der Videoreihe „Katholische Kirche: Wie geht das?“ beschäftigt der Kölner Weihbischof Dr. Schwaderlapp auf dem Friedhof seines Heimatortes mit dieser Frage und erklärt kurz die katholische Vorstellung von Himmel, Hölle und Fegefeuer.