Info 02 (vom 17.03.14 bis 31.10.14)

weiter unter Info 03.

Dieses Jahr wieder in Golßen

Wie bereits in den Vorjahren gedachten die evangelischen Christen auch in unserer Region am 31. Oktober 2014 wieder an die von Martin Luther 1517 ausgelöste Reformation und stellten weiter die Geschichte ihres Reformators schauspielerisch nach.


Begonnen wurden diese Schauspiele im Jahre 2011, die jährlich abwechselnd in Golßen und Luckau stattfinden.


Im ersten Jahr wurde die vom sächsischen Kurfürsten Friedrich veranlasste Entführung Luthers auf die Wartburg dargestellt.


Im Jahr 2012 stand dann die Flucht der Nonnen, unter denen sich auch Katharina von Bora, die künftige Frau des Reformators, befand, auf dem Schauspielprogramm.


Ein Jahr darauf war schließlich die Hochzeit des Reformators das Thema des Schauspiels.

 

Und in diesem Jahr ging es um seine berühmten Tischreden, seine Visitationen und das Pflanzen eines Apfelbaumes.


Es begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Golßner Stadtkirche.

 

Danach ging es an die verschiedenen in der Stadt aufgebauten Stationen.

 

 

Auf dem Marktplatz wurden die Tischreden Martin Luthers nachgestaltet.



 

Die vom Reformator durchgeführten Visitationen wurden durch die Theaterloge von Luckau spielerisch nach gestellt, wobei sich die Gemeinden Uckro, Gehren und Golßen einer Visitation unterziehen mussten.

 

Der abschließende Höhepunkt war das Pflanzen eines Apfelbaums.

Denn als Martin Luther einmal gefragt wurde, was er tun würde, wenn er mit Gewissheit wüsste, dass morgen die Welt unterginge, soll er geantwortet haben:

„Heute noch würde ich einen Apfelbaum pflanzen."

 

 


Für die Fotos und den Bericht danken wir Ernst Steppan aus Golßen,

der seine Bilder für uns auch noch einmal in einer Dia-Schau auf YOUTUBE zusammengestellt hat.

Feier des Hubertustages am 11.10.2014 in Luckau

Ernst Steppan berichtet:

 

Kraftvoll und feierlich hallen die Töne aus den Parforce-Hörnern durch die Luckauer Nikolaikirche. Die Bläser „Les Trompes du Val du Rhin“ reisten extra aus der Odenwald-Region an, um mit ihren französischen Jagdhörnern die Hubertusmesse in festlicher Weise zu eröffnen. Diese bildete am Samstag, dem 11.10.2014, den Auftakt für die Hubertusjagd, den abschließenden Höhepunkt der Reitsaison des Ländlichen Reit- und Fahrvereins „Luckauer Land“.

 

 

Schon zum 16. Mal veranstaltet der Verein dieses besondere Herbstereignis, das immer mit einem feierlichen Gottesdienst in der Luckauer Nikolaikirche beginnt, die zu diesem Anlass mit Jagdmotiven dekoriert wurde.


Die Jäger und Gottesdienstbesucher verschiedener Konfessionen wurden zu Beginn von Pfarrerin Kerstin Strauch begrüßt.


Unter den Gästen befand sich auch unser Pfarrer Bronislaw Marecik, der die Lesung aus der Apostelgeschichte 9, 1-19 vortrug.


 

Dieser Bibeltext berichtet von der Bekehrung des nachmaligen Apostels Paulus.

 

In ihrer Predigt ging Pfarrerin Strauch darauf ein, wie aus dem Saulus sprichwörtlich ein Paulus wurde, und sie zog eine Parallele zu Hubertus, der sich nach der bekannten Legende ebenfalls bekehrte, als ihm während der Jagd ein kapitaler Hirsch begegnete, in dessen Geweih ihm der Gekreuzigte erschien.

Und wie einst zu Saulus sprach er auch zu Hubertus: „Warum verfolgst du mich?“

Das war für beide Anlass zu Sinnes-änderung und Neuorientierung, die auch wir immer wieder nötig haben.

Und das können auch wir von Hubertus lernen, der 655 in Toulouse geboren wurde und als Schutzpatron der Jagd und der Jäger, aber auch der Natur und Umwelt gilt.

 

So erinnert der Hubertustag heute daran, dass die Jäger, einen großen Beitrag zur Waldpflege leisten und somit für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur sorgen, denn der Wildbestand muss begrenzt sein, um Verbiss-, Schäl- und allgemeine Wildschäden im überschaubaren Rahmen zu halten.

Auf diese Weise ist die Sorge um den artenreichen Wild- und Forstbestand letztlich immer eine von Gott anvertraute Aufgabe, welche der Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung dient.

 

Pfarrerin Kerstin Strauch

und Pfarrer Bronislaw Marecik

erteilten der Jagd

und allen daran Beteiligten

ihren Segen

und geleiteten die Bläser

und Reiter

aus der Kirche.

 


Diese wurden von hunderten Schaulustigen bereits auf dem Luckauer Marktplatz erwartet, wo Bürgermeister Gerald Lehmann den Akteuren des Vereins für ihr Engagement dankte und die Jagd eröffnete.

 

Manch Autofahrer, der unfreiwillig vom Reiter- und Kremsertross ausgebremst wurde, erhielt als Entschädigung eine Gratis-Vorführung des eindrucksvollen Zusammenspiels von Hundemeute und Reitern. 

 

 

Übrigens:

Der offizielle Gedenktag des hl. Hubertus, der in der katholischen Kirche auch zu den Nothelfern gehört, ist am 3. November. Da zuvor am 1. und 2. November die kirchlichen Gedenktage Allerheiligen und Allerseelen begangen werden, wird der Hubertustag manchmal auch scherzhaft „Allerhasen“ genannt.

60-jähriges Kirchweihjubiläum in Gröditsch

Mit einem festlichen Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Udo Jäkel aus Lübben begann am Sonnabend, 04.10.14, in der Gröditscher Kapelle Sankt Mater Maria die Feier des 60-jährigen Weihejubiläums dieses kleinen Kirchleins.

Assistiert wurde Pfarrer Jäkel von Diakon Klein, der gemeinsam mit seiner Frau bereits seit 1970 in Gröditsch tätig ist.

 

Ernst Steppan hat an der Jubiläumsfeier teilgenommen und auf YOUTUBE eine kleine Bilderschau darüber veröffentlicht, die man nachfolgend anschauen kann.

Bistumswallfahrt 2014

 „Was er euch sagt, das tut!“ (Johannes 2, 5)

 

diese Aufforderung der Gottesmutter aus dem Evangelium von der Hochzeit in Kana war das Motto der diesjährigen Bistumswallfahrt nach Neuzelle, die am 7. September stattfand ...

 

... und ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Gründung unseres Bistums durch den inzwischen heiliggesprochenen Papst Johannes Paul II. im Jahre 1994 stand.

 

 

Als prominenter Gast war

der eremitierte Erzbischof von Köln,

Kardinal Meisner,

angereist, der einen Vortrag

zum Thema „Anbetung“ hielt.

 

 

 

 

Um 10 Uhr begann das feierliche Pontifikalhochamt.

In seiner Predigt gab Bischof Ipolt allen Anwesenden 3 wichtige Ratschläge mit auf den Weg. Er sagte:

„Inmitten der vielen Einflüsse und des Stimmengewirrs dieser Zeit gilt es

- Gottes Melodie zu hören und sie ins Herz zu nehmen,

- muss unser Glaube in der Gemeinschaft der Kirche verwurzelt bleiben;

- und gilt es in Ausdauer und Geduld gute und nachhaltige

Früchte zu bringen.“

 

Wer die vollständige Predigt noch einmal hören will,

kann dies direkt auf kathTube, indem er auf das folgende Logo

des katholischen Medienportals klickt.

Nach der Eucharistiefeier gab es verschiedene Angebote, die gleichzeitig stattfanden, so dass man „die Qual der Wahl“ hatte zwischen

 

dem schon erwähnten Vortrag von Kardinal Meisner zum Thema „Anbetung“ …

dem Vortag der Caritasdirektorin N. Pezowa aus Sankt Petersburg im Gemeinderaum…

 

der Vorführung des Filmes mit Beiträgen aus den Pfarreien im Chorraum des Pfarrhauses…

 

 

und dem Konzert mit „Chorolus“ aus Großräschen in der evangelischen Kirche.

Bei der Abschlussandacht wurden – wie bei der Hochzeit in Kana – 6 steinerne Krüge augeteilt.

Einen davon wird unser Pfarrer Marecik in die JVA Duben mitnehmen.

Bei der Pfarrgemeinde-ratssitzung am 8. September in Luckau wurde vorgeschlagen, dass die Gefangenen dort Zettel mit Gebetsanliegen einwerfen könnten, die von der Gemeinde aufgegriffen werden.

 

Im Gegenzug soll der Krug dann in der Advents- bzw. Weihnachtszeit mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken gefüllt an die Gefangenen zurückgegeben werden.

Diesmal ging die Wallfahrt mit Blitz, Donner und heftigem Regen zu Ende.

Das jedoch muss kein schlechtes Omen sein, denn in Hiob 5, 10 heißt es ja:

„Er spendet Regen über die Erde hin und sendet Wasser auf die weiten Fluren.“

und außerdem:

"Hört doch aufmerksam auf die Donnerstimme Gottes und auf das Grollen aus seinem Mund. Er erfüllt den ganzen Himmel damit. Seine Blitze lässt er über die ganze Erde los.“

 (Hiob 37, 2-3)

Dekanatstag am 22. Juni 2014

Zu Beginn sehen wir eine musikalisch unterlegte Dia-Schau von Ernst Steppan, die uns einen umfassenden Eindruck dieses Tages vermittelt und bei allen, die dabei waren, sicher schöne Erinnerungen weckt.

Zur Feier des Fronleichnamsfestes waren alle Gemeinden des Dekanates am Sonntag, dem 22.06.2014, in den Schlosspark Lübbenau eingeladen, wo die Lübbener und die Senftenberger Gemeinde je einen Stationsaltar aufgebaut hatten.

 

 

Auch sonst war für alles gesorgt, was zu einem traditionellen Fronleichnamsfest gehört:

 

festlicher Schmuck, Blumenteppich und natürlich Kinder, die Blumen streuten.

Leider wurde die Festtagsfreude durch das verregnete Wetter etwas getrübt, aber davon ließ sich niemand abhalten, an der Prozession teilzunehmen und an den Stationsaltären um Gottes Segen für alle Menschen in Stadt und Land zu beten.

 

 

 

 

Insgesamt wurde es ein gelungenes Fest, bei dem in Anschluss an den religiösen Teil auch reichlich für das leibliche Wohl gesorgt war.

Rochus Graf zu Lynar mit Gattin Anke Gräfin zu Lynar

 

Ein besonderer Dank gilt der Familie Lynar, den Besitzern des Schlosses Lübbenau, die den Dekanatstag an diesem besonderen Ort durch ihr freundliches Entgegenkommen überhaupt erst möglich machten.

Neues an und in der Luckauer Kirche

Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 15. Juni 2014, konnten die Besucher unserer Luckauer Kirche einige Neuerungen auf dem Grundstück aber auch in der Kirche entdecken.

 

Zunächst fiel auf, dass das marode gewordene Holztor an der Einfahrt des Kirchengrundstücks durch ein neues aus Metall ersetzt worden war, das nun sogar eine christliche Symbolik aufweist.

 

Vom Tor bis zur Kirche säumen nun 3 Laternen den Weg, wie sie links auf dem Foto zu sehen sind.

 

Gerade in den Wintermonaten, wo die Tage wieder kürzer sind und der Gottesdienst auch manchmal Abends, wenn es dann schon dunkel ist, stattfindet, wird es vor allem für die älteren Fußgänger eine Erleichterung sein, wenn sie hier nicht "im Dunkeln tappen" müssen.

Doch nicht nur auf dem Kirchengrundstück sondern auch im Inneraum der Kirche gab es noch eine Neuerung zu bestaunen.

 

Am Muttergottesaltar war ein neuer schmiedeeiserner Kerzenständer aufgestellt, der nun durch einen stufenartigen Aufbau mehr Kerzen als bisher aufnehmen kann.

 

All diese Arbeiten wurden am Donnerstag, dem 12. Juni 2014, von einer polnischen Firma aus der Nähe des Heimatortes unseres Pfarrers ausgeführt.

Wir sagen dafür: "dziękuję".

Seniorenausflug am 10. Juni 2014

Um 9 Uhr ging es von Luckau aus los und Ziel war diesmal Schwerin, nicht die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, sondern der viel kleinere Ort gleichen Namens südöstlich von Berlin.

 

 

Das Wetter war sehr schön und sonnig. Da verschaffte ein kurzer Regenschauer willkommene Abkühlung.

 

Statt eines Spaziergangs gab’s deshalb eine Schiffsfahrt auf dem Teupitzer See.

 

Währenddessen wurden Lieder gesungen, die Frau Klopsch gekonnt auf ihrer Mundharmonika begleitete.

 

Abschließend zeigte Herr Steppan eine kleine Diaschau mit Bildern aus dem Gemeindeleben, die großen Anklang fand.

Mit den Senftenbergern auf Wallfahrt nach Tepla

Wie es schon fast zur Tradition geworden ist, hatte die Senftenberger Gemeinde auch in diesem Jahr wieder für das Himmelfahrtswochenende, d.h. ab 29. Mai 2014, zu einer Wallfahrt eingeladen, an der auch Mitglieder aus unseren drei Gemeinden in Luckau, Dahme und Golßen teilnahmen.

 

Diesmal ging die Reise nach Tschechien zum westböhmischen Prämonstratenser-Kloster Tepla, das sich in der Nähe des bekannten Kurortes Marienbad befindet.

Einer der Teilnehmer aus unseren Gemeinden, Ernst Steppan, hat die während der Wallfahrt gemachten Fotos auf YOUTUBE zu einer Dia-Schau zusammengestellt, die man sich ansehen kann, wenn man auf das folgende Luftbild der Klosteranlage in Tepla klickt.

Letzter Männertag in Sallgast

Zum vierzigsten und leider wohl auch zum letzten Mal fand am 18. Mai 2014 in Sallgast der traditionelle Einkehrtag der Männer statt, zu dem diesmal unser Bischof Wolfgang Ipolt begrüßt werden konnte.

 

Motto des Männertages war in diesem Jahr ein Wort von Papst Franziskus aus seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“. Es lautet: „Ich träume von einer missionarischen Entscheidung.“

 

Besonders gedacht wurde auch an den langjährigen Pfarrer Schoppa, dem der im Jahr des Arbeiteraufstandes, 1953, erfolgte Bau des Sallgaster Gotteshauses, das unter dem Begriff „Heidedom“ bekannt wurde, maßgeblich zu verdanken ist.

 

 

<- eines der seltenen Bilder, auf dem Pfarrer Schoppa zu sehen ist, hier ein leider etwas undeutlicher Ausschnitt aus einem Foto, das anlässlich der Erstkommunion 2001 in Finsterwalde aufgenommen wurde

 


 

Ernst Steppan hat für die Internetseite des Bistums Görlitz einen kurzen Bericht über den Männertag verfasst, der unter

http://www.bistum-goerlitz.de/?p=9916

nachgelesen werden kann.

Erstkommunion in Luckau

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes, der am 27. April 2014 in der Luckauer Pfarrkirche stattfand, empfingen vier Kinder aus unserer Pfarrei zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Ernst Steppan hat bei diesem Ereignis mehrere Fotos gemacht und für uns auf YOUTUBE zu einer kleinen Bilderschau zusammengestellt, die man sich hier nachfolgend anschauen kann.

Sammelbüchse übergeben

Frau Elisabeth Landwehr aus Golßen, die sich seit 1986 regelmäßig – so wie zuvor schon ihre Mutter – mit der Sammelbüchse in der Hand für die jährliche Caritas-Straßensammlung engagierte, kann diese Arbeit nun aus Altersgründen nicht mehr durchführen.

 

In Anwesenheit von Pfarrer Marecik, der Frau Landwehr für ihre langjährige treue Mitarbeit herzlich dankte, übergab sie die diesjährige Sammelbüchse dann symbolisch an Ernst Steppan, der die bisher von Frau Landwehr geleistete Arbeit künftig ebenso engagiert wie sie verrichten möchte.

Die diesjährige Caritas-Straßensammlung findet vom 26.04. bis 05.05.2014 statt.

 

Passend zu gewissen Vorbehalten, die es gegenüber solchen Sammelaktionen geben kann, hat Ernst Steppan im Internet einen nachdenklich machenden Videobeitrag gefunden, den man unter

Heftig.co

anschauen kann.

Am Samstag, 19. April 2014,

wurde in Luckau die Osternacht gefeiert.

Ernst Steppan aus Golßen hat dabei einige Fotos gemacht, die er für uns auf YOUTUBE in der folgenden Bilderschau zusammengestellt hat.

Übrigens hat Ernst Steppan sein Video bei YOUTUBE noch einmal ganz neu bearbeitet, mit anderer Musik unterlegt und mit Texten versehen.

 

Man kann sich das direkt unter

Osternacht in Luckau

anschauen.

Wir trauern um Florentine John.

Am Samstag, dem 29. März 2014 um 10 Uhr, fand in der katholischen Kirche von Golßen das Requiem für Florentine John statt.

 

Sie kam 1945 als Heimatvertriebene nach Golßen war seit 1952 Rendant in der Gemeinde, hatte ab 1977 auch den Sakristeidienst übernommen, war als Küsterin tätig, kümmerte sich um die Kirchenwäsche und sorgte für den Blumenschmuck in der Kirche, solange es ihre Gesundheit zuließ.

 

Der Sarg mit einem Bild der am 20. März 2014 Verstorbenen war vor dem Altar aufgebahrt.

 

Die zum Teil aus Polen angereisten Angehörigen, aber auch viele Gemeindemitglieder aus Golßen und Luckau gaben ihr das letzte Geleit.

Der früher auch für Golßen zuständige Pfarrer Horst Lischka war aus Doberlug-Kirchhain gekommen, um mit Pfarrer Marecik bei der Hl. Messe für die Entschlafene zu konzelebrieren.

 

In seiner zweisprachigen, deutsch-polnischen, Ansprache wies Pfarrer Marecik unter anderem auf das Sprichwort hin:

 

"Wenn ein älterer Mensch stirbt, ist das so, als würde eine Bibliothek verbrennen."

Das Buch, welches Florentine John, deren zweite Heimat die Kirche gewesen sei, mit ihrem langen und erfüllten Leben selbst geschrieben habe, sei nun abgeschlossen und zugeschlagen worden, werde aber unserem Glauben an ein Leben über den Tod hinaus entsprechend gewiss im Jenseits mit goldenen Buchstaben weitergeschrieben.

 

So können wir bei aller Trauer sagen: Sie ist nicht von uns, sondern nur vor uns gegangen.

Denn eines Tages gibt es ein Wiedersehen.

 

Daran erinnerte in besonderer Weise das in der Liturgie zum Abschluss der Feier übliche Gebet für jenen unter den anwesenden Trauergästen, der als nächstes sterben wird.

 

Der Herr gebe Florentine John die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihr.

Möge sie ruhen in seinem Frieden!

Unser Bischof feierte seinen 60. Geburtstag -

auch unsere Gemeinden waren dabei vertreten.

Foto: Raphael Schmidt

Ernst Steppan berichtet:

Am Montag, dem 17. März 2014, feierte unser Bischof Wolfgang Ipolt seinen 60. Geburtstag.

 

Begonnen wurde der Festtag um 9 Uhr mit einer Eucharistiefeier in der Görlitzer St. Jakobus-Kathedrale, an der noch diverse Bauarbeiten durchgeführt werden, weshalb das Gotteshaus eingerüstet war.

Auch unser Pfarrer Bronislaw Marecik und Dekan Udo Jäkel nahmen am feierlichen Gottesdienst teil.

Anschließend fand in den Räumlichkeiten des St. Otto-Stiftes ein Empfang statt, bei dem die Gelegenheit bestand, unserem Bischof zu seinem Ehrentag zu gratulieren.

Kinder aus dem Görlitzer Kindergarten sangen dem Bischof ein Ständchen.

Bischof Koch überbrachte die Grüße und Glückwünsche aus dem Nachbarbistum Dresden-Meißen und lobte die gute Zusammenarbeit.

Aus der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec gratulierte Dekan Maciej Wesolowski und überreichte dem Jubilar als besonderes Geschenk ein Bild des heiligen Josef, dessen Fest 2 Tage nach dem Geburtstag des Bischofs, am 19. März, gefeiert wird.

Am Rande des Empfangs gab es auch ein Wiedersehen mit dem langjährigen Generalvikar Hubertus Zomak, der ca. 7 Jahre von Lübbenau aus die Gemeinde Golßen als Pfarrer betreut hat.

Pfarrer Zomak interessierte sich für die Entwicklung seiner ehemaligen Gemeinde, erkundigte sich nach einzelnen Gemeindemitgliedern und versprach, im Gebet weiterhin an alle zu denken, deren guter Hirte er einst selber war.