St. Maria Regina Rosarii Golßen

Außenansicht
geschmückte Figur der Rosenkranzkönigin
Altaransicht

Historie

 

Eine etwa 1944 erbaute Steinbaracke war für die in Golßen und Umgebung wohnenden katholischen Christen das erste Gotteshaus, welches die Heimatvertriebenen 1945 / 46 bereits vorfanden. Sie wurde 1946 benediziert. Unter Pfarrer Kopka wurde Golßen 1951 Kuratie und 1957 selbständige Pfarrkuratie. Das Gotteshaus wurde 1962-64 unter viel Mühe, Opfern und Eigenleistungen von Gemeindemitgliedern und dem damaligen Pfarrer Johannes Dittrich zu einer schönen kleinen Kirche mit Gemeinderaum umgebaut. Sie entsprach schon den neuen liturgischen Bestimmungen und wurde am 5. Juli 1964 von Bischof Gerhard Schaffran konsekriert. Durch den frühen Tod des Pfarrers infolge eines Autounfalls wurde die Pfarrkuratie 1978 dem Pfarrer von Luckau als Administrator anvertraut, von 1979 bis 1986 dem Pfarrer von Lübbenau, ab September 1986 wieder dem Pfarrer von Luckau. Im Oktober 1998 haben Golßener Handwerkerfirmen damit begonnen, die Kirche innen zu renovieren: Neuverkleidung und Isolierung der Kirchendecke, Erneuerung der Dielen unter den Bänken, Malerarbeiten, Beleuchtung und Einbau einer neuen Elektrobankheizung. Die „Hüterin“ des Pfarrhauses und treue Gemeindemitglieder halten Grundstück und Kirche in Ordnung.

 

(zitiert aus: „Sakralbauten im Bistum Görlitz", Band 1, S. 45)